Ernährung

Man darf alles essen, wenn das Verhältnis stimmt
Für die Entwicklung und das Leben von Mensch, Tier und Pflanze ist eine artgerechte Ernährung zur Gesunderhaltung unabdingbar.
 



Der Wald stirbt, weil die Luft schlechter und die Böden sauer geworden sind.
Das (Haus-) Tier erkrankt, weil der Mensch seinen spezi- fischen Lebensraum und die Nahrung verändert.
Menschen erkranken immer häufiger, weil sie sich nicht nach den Bedürfnissen des Körpers, sondern nach den Gelüsten des Gaumens und mit der schnellen Küche ernähren.
Kinder werden viel zu süß und fett aufgezogen, dadurch wird schon der chronisch Kranke von Morgen gezüchtet.
Abgesehen davon, daß sie schon in der Schule zappelig und unkonzentriert sind und immer häufiger bereits mit Allergien zu kämpfen haben.

Da kann man schon mal sauer werden


Die Frage ist nur auf wen?

Den Arzt oder Physiotherapeuten, weil der Heilungsprozeß nicht voran geht?
Oder auf sich selbst, weil man die Therapie- bzw. Schonungsanweisungen nicht befolgt?

Oder könnte vielleicht nicht doch auch die Ernährung schuld sein, worauf der Körper sauer reagiert?


Das Säure-Basen-Gleichgewicht in unserem Körper ist entscheidend für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Als ausgeglichen (neutral) gilt der PH-Wert von 7. Werte darüber bezeichnet man als basisch darunter als sauer.
Blutplasma und Bindegewebsflüssigkeit z.B. haben einen PH-Wert von 7,4.
Der PH-Wert beziffert die Konzentration von Wasserstoffionen in den Säuren oder Basen. Der Körper verfügt zwar über eigene Regulations-mechanismen durch Pufferung oder Ausscheidungen, aber jedes System hat seine Grenzen.

Viele unserer heutigen bevorzugten Nahrungsmitteln sind Säurebildner, was letztlich zu einem Überschuß führt. Das Blut wird mit entsprechenden Stoffwechselabfällen übersättigt, die dann im Gewebe, Gelenken und Nerven abgelagert werden, was zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen kann. Dazu zählen vermeintlicher Muskelkater, Rheuma, Reizzustände und Entzündungen an Nerven, Sehnen, Bändern, Gelenken und Muskeln, bis hin zu Infektanfälligkeiten, Allergien und Nervenirritationen.

Säurebildende Nahrungsmittel sind: Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Getreideprodukte wie Mehl, Brot, Teigwaren und Reis. Verantwortlich für den säuernden Charakter sind der hohe Anteil an Schwefel- und Phosphor-Verbindungen.

Wußten Sie, daß colahaltige Getränke im besonderen und Schokolade einen sehr hohen Anteil an Phosphor haben, was bei reichlichem Verzehr dazu führt, daß die Einlagerung von Calcium im Knochen verhindert wird. Besonders gefährdet sind: Sportler, Kinder und Frauen (Ostheoporose).

Basenbildende Nahrungsmittel sind: die meisten pflanzlichen Nahrungsmittel, wie Blatt-, Wurzel-, Stengel- und Fruchtgemüse. Also: Tomaten, grüne Bohnen, Kohlrabi, alle Krautarten, Kartoffeln, die meisten Obstarten sowie als tierisches Produkt die Milch. Diese Produkte enthalten alle die basenbildenden Mineralien: Natrium, Calcium, Magnesium, Kalium, und diverse Spurenelemente.

In der Praxis bedeutet dies, daß man zwar alles essen darf, wenn nur das Verhältnis stimmt. Falsch wäre z.B. viel Fleisch und wenig Gemüse. So wird den Sportlern empfohlen, einen Tag vor dem Spiel: einen deftigen Gemüseeintopf ohne Fleisch.

Auch sonst wäre maßvolle Zurückhaltung mit säurebildenden Nahrungsmitteln anzuraten. Sollte das nicht gelingen, so gibt es immer noch die Mineral-Drinks (z.B. von FitLike) mit den basenbildenden Mineralien. Nicht alle angepriesenen Durstlöscher haben auch genügend Mineralien. Hier sollte man sich vor dem Kauf schon mal die Inhaltsangaben näher ansehen. Wichtig ist auch, daß die als Katalysator wirkenden Vitamine dabei sind. Auch ein Apfelsaft gespritzt ist nur dann wirksam, wenn die Mineralienzusammensetzung im Wasser stimmt und ein echter Natursaft verwendet wird.

Im Leistungsport werden regelmäßig ph-Wert-Messungen von Blut und Urin durchgeführt. Auch mit dem Ziel, Erkenntnisse über die Ernährungsgewohnheiten zu erhalten und entsprechend abzustimmen. Denn: Leistungs und Gesundheit sind ernährungsabhängig. Die beste und billigste Medizin ist und war schon immer die richtige Ernährung. Und wer es heute nicht glaubt, kommt irgendwann später drauf. Man sollte auch nicht darauf setzten, von der Natur vergessen zu werden.